PRESSE
nach Gemälden, Lyrik und Poesie von Marijie Jährling
Darmstädter Echo
Aus dem Spiel des Mädchens mit einem Mann (Peter Jährling), der Vater oder Onkel sein könnte, zum Text von Goethes
"Sah ein Knab ein Röslein stehn" wird brutaler Ernst.
Beeindruckend ist Peter Jährlings Bühnenpräsenz, der auch Regie
führte, etwa bei seinem irischen Tanz oder wenn er allein in der Mitte
des Raumes stehend eine riesige schwarze Fahne schwenkt.
Frankfurter Rundschau
Als "poetisches Tanztheater" war die Uraufführung von TOCHTERHAUT
Statt dessen zog Avantgardismus auf die Bühne des Theater Mollerhaus.
Ein dynamisches Gemisch aus Musik, Lyrik und Videoperformance.
Was für eine Anfangssequenz:
Die Idylle des Heiderösleins, der unbeschwerten Kindheit, schlägt
unvermittelt in brutalen Missbrauch um. Ein Kind, das zur jungen Frau heranwächst, versucht mit diesen traumatischen physischen und psychischen Schlägen als Hypothek ihr Leben zu meistern.
Verschiedenste Lebensstationen werden von den beiden Akteuren (Marijke Jährling und Peter H. Jährling) emotional mitreissend dargestellt. Auch die Musik, von der die Szenen begleitet, teilweise sogar verstärkt werden, ist zielsicher abgestimmt. Modernes wechselt sich je nach Stimmung mit eher Klassischem ab. Die beiden Darsteller gingen ganz in den jeweiligen Figuren auf. Vom kleinen unschuldigen Mädchen zum Vamp und vom
billigen Spieler zum Torero. Bewundernswerte Fähigkeiten, die aus zwei
unzählige Akteure werden lassen und die Szenen so beleben.
Ein minimalistisches Bühnenbild, das nicht von den Hauptakteuren ablenkt, ist ideal für dieses poetische Werk, es bleibt viel Raum
für die eigene Fantasie des Zuschauers.
angekündigt, einer Produktion der neuen Darmstädter compagnie schattenvögel. Zum Glück jedoch erfüllte sich nicht die an diese Charakterisierung und den Titel geknüpfte Erwartung, es würde ein besinnliches Stück mit womöglich zirzensischem, gar esoterischem Einschlag gezeigt.
Statt dessen zog Avantgardismus auf die Bühne des Theater Mollerhaus.
Radio Radar Darmstadt
TOCHTERHAUT, ein Stück, das, wenn der Zuschauer es zulässt, im wahrsten Sinne des Wortes "unter die Haut geht".Ein dynamisches Gemisch aus Musik, Lyrik und Videoperformance.
Was für eine Anfangssequenz:
Die Idylle des Heiderösleins, der unbeschwerten Kindheit, schlägt
unvermittelt in brutalen Missbrauch um. Ein Kind, das zur jungen Frau heranwächst, versucht mit diesen traumatischen physischen und psychischen Schlägen als Hypothek ihr Leben zu meistern.
Verschiedenste Lebensstationen werden von den beiden Akteuren (Marijke Jährling und Peter H. Jährling) emotional mitreissend dargestellt. Auch die Musik, von der die Szenen begleitet, teilweise sogar verstärkt werden, ist zielsicher abgestimmt. Modernes wechselt sich je nach Stimmung mit eher Klassischem ab. Die beiden Darsteller gingen ganz in den jeweiligen Figuren auf. Vom kleinen unschuldigen Mädchen zum Vamp und vom
billigen Spieler zum Torero. Bewundernswerte Fähigkeiten, die aus zwei
unzählige Akteure werden lassen und die Szenen so beleben.
Ein minimalistisches Bühnenbild, das nicht von den Hauptakteuren ablenkt, ist ideal für dieses poetische Werk, es bleibt viel Raum
für die eigene Fantasie des Zuschauers.
von Marijie Jährling
Darmstädter Echo
„Wie ist so ein Leben auf die Bühne zu bringen? Als Kind vergewaltigt, später Prostituierte, heroinabhängig, von der Polizei verfolgt, schließlich mit 44 Jahren auf dem Sterbebett verhaftet. Darüber hinaus legendäre Jazz-Sängerin. Zwischen diesen Extremen bewegt sich das Leben von Billie Holiday. Aus diesem Stoff hat die Schauspielerin und Sängerin Marijke Jährling ihr erstes Stück gemacht, und spielt darin auch die Hauptrolle. Ein gewagtes Unterfangen – das funktioniert. (…)Schon jetzt steht fest: Mit dieser Uraufführung ist das kleine Theater bereits eine große Bereicherung für die Stadt.“
HR2 Frühkritik Martin Grunenberg
„Marijke Jährling macht das sehr gut, mit wenigen Requisiten lässt sie Billie Holiday lebendig werden, ein Frau die etwas nuschelt weil ihr die Drogen und der Alkohol immer die Lippen schwer machen , auf der anderen Seite ist sie eine Musikerin die aufblüht wenn sie am Mikrofon steht – das war musikalisch-sängerisch eine reife Leistung.. unterstützt von diesem Jazz-Trio das wirklich sehr sensibel und mit dem nötigen Swing spielt“
von Sam Shepard
Darmstädter Echo
Die compagnie schattenvögel inszeniert das preisgekrönte Werk als lustvolles Spiel mit den Genres: Zwischen Drama, Komödie und Räuberpistole erzählt sie die Geschichte des Zerfalls dieser Familie, des Verlustes ihrer Identität und der Zurückeroberung ihrer Würde.
Dreißig Jahre nach seiner Uraufführung hat „Fluch der verhungernden Klasse“ nichts von seiner Aktualität eingebüßt, es hat sie im Gegenteil durch die Folgen der Globalisierungskrisen gewonnen und zeigt die ungeheure Hellsicht eines Autors auf, dessen dichte Metaphorik einem europäischen Publikum zunächst verborgen blieb.
von Stephen Sinclair undAnthony McCarten
Darmstädter Echo
Die Akteure...setzen ihre Leiden und Freuden so charmant um, dass man den ernst des Lebens darüber glatt vergisst…- bis zum heißen Schaulaufen am Ende. Todernst stürzen sich die Burschen ins Geschehen - angefeuert vom Premierenpublikum - zum Lachen komisch.
von Dario Fo
Darmstädter Echo
Aktueller kann das Stück „Bezahlt wird nicht" kaum sein. Obwohl Dario Fo es bereits 1974 schrieb, liest sich der Themenkatalog wie eine Tageszeitung von heute: Wirtschaftskrise, niedrige Löhne, Kurzarbeit und Firmenschließungen stehen wachsenden Lebenshaltungskosten gegenüber... ein Verwirrspiel und Volksstück, das sich der Typisierung und Übertreibung der Figuren aus der Commedia dell'arte bedient - und das seinerzeit so viel Sprengkraft besaß, dass der Autor bei der Uraufführung von der Bühne weg verhaftet wurde.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die "Schattenvögel machen sich Fos Sozialkritik wie auch seine "niederen" Mittel zu eigen, was trotz der ungewohnten Kombination von Posse und Politik sehenswert ist…ein Erfolg!
von Antonio Scarmèta
Darmstädter Echo
Eine Verneigung vor Pablo Neruda
Das Stück erzählt von der Freundschaft eines jungen Postboten mit dem Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda, von der Kraft der Poesie und von der Militärdiktatur Pinochets in Chile.
Jetzt feierte im Darmstädter West Side Theatre eine Theateradaption des Romans "Mit brennender Geduld" Premiere. Poesie und politische Utopie sind darin untrennbar miteinander verbunden. Unter anderem hält Neruda eine ergreifende Rede: "Nur mit brennender Geduld werden wir die strahlende Stadt erobern, die allen Menschen Licht, Gerechtigkeit und Würde schenken wird. So wird die Poesie nicht vergebens gesungen haben.
Regisseur Peter H. Jährling hat die Vorlage als Vier-Personen-Stück inszeniert. Er leuchtet den politischen Hintergrund der Vorlage aus und wählt ein Ende, dass den historischen Tatsachen der Militärdiktatur gerecht wird. Jährling spielt dazu selbst den Dichter Neruda, interpretiert ihn als gelassenen, schlagfertigen Poeten und Kuppler, spricht Nerudas Gedichte, als hätte er sie selbst geschrieben, philosophiert weintrinkend über das Meer als Sinnbild für das Leben. Dieser Neruda wird für den Postboten, gespielt von Nima Conrad, zu einem Ersatzvater, Freund und Vorbild
von Peter H. Jährling
Darmstädter Echo
Das Darmstädter West Side Theatre ist mit einer gelungenen Version des "Kleinen Däumlings" in Bessungen zu Gast.
Regisseur Peter Jährling präsentiert das Märchen in neuer, spielerischer Aufmachung für die Bühne.
Die Neuauflage der "Daumesdick" - Geschichte wird zum Mitmachtheater für Klein und Groß.
In dem Zwei-Personen-Stück macht Denise Tavares als Däumling eine gute Figur. Ihr verschmitztes Auftreten mit Gesangs- und Tanzeinlagen zaubert dem Publikum ein Lachen ins Gesicht.
Multitalent Kerstin Kiefer übernimmt, neben ihrer Erzähler-Rolle, alle übrigen Figuren. Außerdem kümmert sich die Theaterpädagogin nebenbei auch noch gelungen um die Musik. In der Erzählung sind eine Vielzahl traditioneller Lieder mit neuen Kompositionen aus der Feder Jährlings verflochten.
Die Einfachheit des Bühnenbildes zeigt den Kindern, dass es in allen Dingen - mit etwas Fantasie - Spaß zu entdecken gibt. Und so bringt das Stück den kleinen Zuschauern die große Welt in einer Mischung aus Gute - Nacht - Geschichte und Musical spielerisch näher. Manchmal kann die Welt ganz einfach sein.
von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield
Darmstädter Echo
West Side Theatre zeigt den kompletten Shakespeare
Geballte Frauenpower, rasantes Tempo und ausgesprochene Spielfreude: Auf diesen kleinsten gemeinsame Nenner lassen sich die 37 Stücke von Wiliam Shakespeare an diesem Abend bringen. Unter der Regie von Peter H. Jährling zeigt das West Side Theatre das Stück: "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)": Zotig, frech und ohne Respekt lassen die drei Bühnen-und Musialdarstellerinnen die Figuren Shakespeares mit Verve aufblitzen. Sie duellieren sich, sterben zuhauf, tänzeln, fechten, klagen, schmachten, heulen, deklamieren, kommentieren - bringen eben das ganze theatralische Aufgebot auf die Bühne. Und das ganze noch mit aktuellen politischen Bezügen.
Die Rahmenhandlung in Darmstadt gibt drei Bühnenkünstlerinnen vor, die sich in Coronazeiten in einem Etablissement durchschlagen müssen. Frankie, der Besitzer, ist kein Unmensch und so dürfen die drei Damen einmal im Monat einen bunten Abend gestalten. Ein Überwurf, Cowboystiefel, eine Krone markieren die Figure. Wer sich auskennt, hat am Bildungsmarathon seinen Spaß. Wer nicht, freut sich am Show-Charakter, denn alle drei zeigen komisches Talent, singen und tanzen.